Der zunächst befremdlich wirkende Ausstellungstitel trifft bei genauerer Betrachtung ziemlich genau, was den Künstlern wichtig ist. Da ist zum einen der Versuch die Grenzen der Malerei zu sprengen. Bilder zu schaffen, die nicht nur zweidimensionales Objekt an der Wand sind, sondern dem Betrachter immer wieder in unterschiedlicher Form entgegentreten, begehbares Environment sind - Skulptur werden! Durch Auslassung, Umformung und Übertreibung entstehen absurde wie humorvolle, melancholische und hoffnungsvolle Bilder. Voller Erinnerung und Melancholie verbinden sich Humor und Schmerz, Realität und Fiktion zu einer zusammenhängenden Ordnung. Die Re-Kombination der beiden Positionen und die Überschneidungen bilden einen narrativen Zusammenhang, der dem Betrachter Rätsel aufgibt und in eine Welt der Assoziationen und Erinnerungen führt. Die Hollywoodgröße Steve McQueen steht für die Faszination der Künstler an Pop-Phänomenen.
Manuela Fersen & Michael Weissköppel: Steve McQueen versucht eine Skulptur zu sein. Fotomontage 2010
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Die Nähe zur Pop-Kultur ist ihren Werken immanent. Alltagsdinge, Lebensraum Stadt und die großen Themen der Traumfabrik Hollywood, wie Einsamkeit, Monotonie, Sehnsucht, Liebe und Tod sind Inhalte ihrer Bilder und Installationen. Persönliche Lebenserfahrungen verbinden sich mit Gefundenem und Gesuchten zu ironischen Kommentaren oder ist es ihnen gar ernst mit den Aussagen ihrer Arbeiten?