Viele glückliche Hände sind es gewesen, die das nun fünf Jahrzehnte umspannende „Leben“ des Herforder Kunstvereins zu einer Erfolgsgeschichte haben werden lassen. Die wechselnden Persönlichkeiten an der Spitze und im Vorstand des Vereins haben im Lauf der Zeit zwar jeweils eigene Akzente gesetzt und auch Vorstellungen aus z. T. sehr unterschiedlichen Berufs- und Lebenswelten eingebracht. Insofern haftet dem Herforder Kunstverein - wie der Heimatstadt Herford selbst - etwas Hanseatisches an:
- Ein ausgeprägtes, übergeordneten Zielen verpflichtetes bürgerschaftliches Engagement, das auch die für die ehemalige Hansestadt Herford typische Verbindung von Wirtschaft, Handel, Kunst und Kultur einschließt,
- der unvoreingenommene, offene Blick in die Welt der Kunst, verknüpft mit der Meinung, dass sich mit Hilfe der Kunst auch eine veränderte Sicht der Welt ergibt,
- die an hohen Qualitätsstandards orientierte Seriosität: Sie schützte das inhaltlich offene Arbeitsprogramm vor der Gefahr der Beliebigkeit und verhinderte, dass aus dem „alles möglich“ ein „alles Mögliche“ wurde.